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Aloisiusfest 2017

Aloisiusfest 2017

Ahrweiler Schützenfestwochen sind beendet. Am Wochenende fand zum Abschluss das Fest der jüngsten der drei Schützengesellschaft, nämlich der Aloisius-Jugend, statt. Es dürfte im Nachhinein einen besonderen Platz in der Geschichte des Ahrweiler Schützenwesens einnehmen. Denn es war ein Fest der Einmaligkeiten, bei dem am Samstagmittag um 13:03 Uhr fest stand, wer Nachfolger von Luca Münch im Amt des Schützenkönigs ist. 

Martin Graf heißt der glückliche Sieger des Schießwettbewerbs auf dem Schulhof der Grundschule. Der 15-jährige Schlagzeuger im Tambourcorps ließ sich mit reichlich Tränen in den Augen proklamieren. Das waren sicherlich Tränen der Freude, hätten aber auch Schmerzenstränen sein können. Denn der neue König und seine beiden Mitstreiter Lukas Rosenstein und Kilian Mausberg mussten jeweils 97 Mal mit der Armbrust auf den Königsvogel anlegen, 291 Mal durfte Schießmeister Werner Knieps die Armbrust spannen. Mehr als zwei Stunden standen die Kandidaten in der Sonne und zielten auf den zähen Holzvogel, dessen Sitz auf der Stange gleich drei Mal gelockert wurde. „So etwas hat es noch nicht gegeben", meinte Peter Ropertz aus dem Vorstand der Aloisiusjugend. 

Der Tag hatte für die rund 30 aktiven Mitglieder der Aloisiusjugend in aller Frühe mit einem Weckzug und anschließendem Festgottesdienst begonnen. Im Rahmen des Schulfestes der Grundschule fand dann das Königsvogelschießen statt. Wie bei allen Ahrweiler Schützengesellschaften ging es für die neue Majestät zu den Klängen von „Toch- ter Zion" durchs Ahrtor, gleich dahinter warteten jede Menge Gratulanten. Es folgten die Vorstellungen bei Pastor und Bürgermeister sowie bei den Königen und Hauptleuten der beiden anderen Schützengesellschaften Ahrweilers. 

Am Nachmittag zogen die jungen Schützen dann zunächst feierlich durch die Stadt und zum Kalvarienberg, wo das Fest mit Paraden weiter gefeiert wurde. Begonnen hatte das Aloisiusfest bereits am Freitag mit dem Zapfenstreich auf dem Ahrweiler Marktplatz. 

Beim abendlichen Festkommers im Hotel Rodderhof gab es dann auch etwas Einmaliges. Der Schützenkönig von 1937, Willi Grohs, weilte unter den Ehrengästen. Er wurde als erster Aloisiusjunge überhaupt für sein 80- jähriges Königsjubiläum gefeiert. Der mittlerweile 92-jährige zeigte sich dabei putzmunter und erzählte von seinem Königsschild, dass er erst nach dem zweiten Weltkrieg anfertigen ließ. Nicht bei einem Goldschmied, sondern bei einem Neuenahrer Karosseriebauer. Überhaupt gab es interessante Geschichten zu hören. So wurde auch vor 70 Jahren ein Schild angefertigt, obwohl es wegen des Schützenfestverbots der französischen Besatzer 1947 gar keinen Schützenkönig gab. Dieses Schild ließ der Jahrgang anfertigen. Fünf Jahre später gab es dann mit Manfred Winkler zwar wieder einen König, der aber stiftete kein silbernes Schild, sondern das heute noch benutzte Königszepter. Und Goldjubilar Günther Schmitt hinterließ aus seinem Königsjahr ebenfalls kein Schild, sondern eine neue Hauptmannskette. Auch die wird heute noch getragen. 

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Schützenfest 2017

Schützenfest 2017

„Wohl kaum lässt sich die Verbindung von christlichem Glauben und irdischem Frohsein besser zeigen, als an Fronleichnam in Ahrweiler." Mit diesen Worten eröffnete der Hauptmann und Vorsitzende der St. Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft, Jürgen Knieps, am Donnerstagmittag im Helmut-Gies-Bürgerzentrum den Festakt seiner Gesellschaft zum Schützenfest. Da waren die kirchlichen Teile des Fronleichnamsfestes bereits beendet, das in aller Herrgottsfrühe mit lauten Böllerschüssen und der Reveille, dem sogenannten Weckruf, begonnen hatten. Für die Schützen begann ein langer Tag, denn auch in diesem Jahr boten sie wieder eine rund 600 uniformierte Personen starke Eskorte des Allerheiligsten auf. Hochsommerliches Wetter spülte dazu jede Menge Gäste in die Stadt, die spätestens zur Mittagszeit gut gefüllt war. So voll, dass Dechant Jörg Meyrer, der auch Präses der Schützen ist, beim Festkommers am Nachmittag von einer anstrengenden Prozession mit Volksfestcharakter sprach.

Nach dem Schlusssegen in St. Laurentius am Mittag ging auf dem Markt das traditionelle Zeremoniell der Schützen weiter. Bürger, Junggesellen und Aloisiusjungen bildeten eine große Front, die drei Majestäten der Gesellschaften schritten diese ab, dem dreifachen Doppel-Salut folgte die Stechschritt-Parade der fünf angetretenen Junggesellenzüge aus Ahr-, Nieder- und Oberhut, Walporzheim und Bachem.

Während die Junggesellen am Nachmittag nach Walporzheim weiterzogen, um auch dort ihre neue Majestät Vitus Appel vorzustellen, trafen sich die St. Sebastianus Bürgerschützen zum Kommers. Hier erinnerten alle Festredner noch einmal an die feierliche Verabschiedung der Ursulinen vom Kloster Kalvarienberg, bei dem die Schützen die Nonnen unter anderem mit der Aufführung des Großen Zapfenstreichs gewürdigt hatten. Hauptmann Jürgen Knieps ermunterte die rund 400 Bürgerschützen dabei, ihre Vereinstätigkeit auch unter sozialen Aspekten zu leben und vor allem den Älteren unter ihnen in der Schützengesellschaft den sozialen Lebensraum zu geben.

Dechant Meyrer ging einmal mehr auf die großen Veränderungen, die in der katholischen Kirche anstehen, ein. So werde 2019 nicht nur das 750-jährige Bestehen der Laurentiuskirche gefeiert, auch stehe dann der Abschied von der Pfarrei St. Laurentius an, die mehr als 800 Jahre existiere. Weil Orden und Klöster in der Vergangenheit immer die Speerspitze der Kirche gewesen seien und deren Entwicklung der allgemeinen Entwicklung immer voran ging, prophezeite Meyrer im Angesicht der Tatsache, dass viele Klöster ums Überleben kämpfen, auch der Kirche schwere Zeiten.

Aktuell seien die Schützengesellschaften aber prägend für den Ahrkreis, betonte Landrat Jürgen Pföhler und erinnerte an die Anpassungsfähigkeit dieser Gesellschaften. Bestes Beispiel: als Napoleon die Schützen verbot, wurde in Ahrweiler statt des Schützen- ein Napoleonsfest gefeiert und die Rechnung dafür der Verwaltung geschickt. 1810 entsprang mit Francois Denis Vannesson sogar der Schützenkönig der französischen Verwaltung. Auch Bürgermeister Guido Orthen machte klar, dass man mit der Zeit gehen müsse und forderte Mut zur Gestaltung. Ortsvorsteher Peter Diewald, der bei den Schützen eine funktionierende Verbundenheit und Teilhabe feststellt, sieht hierin eine herausragende Eigenschaft der Gesellschaft. Er wies zugleich auf die anstehenden Feiern zum 1125-jährigen Bestehen Ahrweilers im kommenden Jahr hin. Gleich zu Beginn des Kommerses hatte Schützenkönig Willi Busch gefordert, der aus den Fugen zu gleitenden Welt sowohl als Demokraten als auch als Christen etwas entgegensetzen.

Am Nachmittag präsentierten sich die Schützen noch zu einem Umzug durch die Ahrweiler Altstadt, ehe sie sich in ihre Quartiere zurückzogen. Ein langer Tag ging zu Ende und ein weiterer stand bevor. Denn am Freitag gingen die Feiern weiter. Am Nachmittag zogen die Züge einmal mehr auf, nach Salutschüssen zeigten die Bürger dann auf dem Markt, dass sie in puncto Stechschrittparaden den Junggesellen immer noch in nichts nachstehen. Am Abend folgte dann zum Ausklang der Schützenball im Ahrweiler Bürgerzentrum, ehe das Fest für die St. Sebastianus Schützen um Mitternacht mit einem letzten Umzug, auch „Wackelzug" genannt, endete.

Ehrungen und Neuaufnahmen

Die St. Sebastianus Bürgerschützen in Ahrweiler haben rund 700 Mitglieder, viele davon seit langen Jahren. Am Donnerstag gab es insgesamt 27 Ehrungen. Die Jubiläumsmedaille und eine Urkunde für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Werner Bergmann, Walter Goller, Franz-Josef Küpper, Bruno Meister, Franz-Josef Schäfer, Bernd Schrading (alle Elitecorps), Hartmut Ketz, Olaf Petersen, Egon Plümer (alle Königsglied), Hans Reinhold Kever, Michael Maßelter (beide Leutnantsglied), Eduard Broll, Heinz Hoppe, Erich Klaes, Werner Krämer, Rolf Müller (alle Oberleutnantsglied) sowie Werner Schüller (Tambourcorps). Für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden Hans Kozisek, Dieter Stahl (beide Fähnrichsglied), Wendelin Latz, Dr. Wilhelm Schulz, Armin von Ameln (alle Königsglied), Josef Anhalt, Hans Wilhelm Söller (beide Leutnantsglied), Dirk Böhm, Heinz Adolf Rech (beide Oberleutnantsglied) sowie Jürgen Schmitz (Tambourcorps).

Neu in die Gesellschaft aufgenommen wurden Ulrich Stelzer, Frank Bender, Harald Durben, Jürgen Ritter, Rudolf Schulte-Sasse, Joseph Keitgen und Leo Henz.

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Vitus Appel neuer König der Junggesellen

Vitus Appel neuer König der Junggesellen

Vitus Appel heißt die neue Majestät der Sankt Laurentius Junggesellen-Schützengesellschaft Ahrweiler. Er holte am Sonntag um 18.56 Uhr mit dem 42. Schuss den Königsvogel von der Stange. Sein zweiter Anlauf um die Königswürde der Junggesellen brachte dem „Ovvehöde Jong", bisher Königsbegleiter, Glück. 

Der Student der Elektro- und Informationstechnik, der über seiner Masterarbeit sitzt, erlegte im Wettstreit mit dem ehemaligen Tambourmajor Tobias Steffes aus der Ahrhut bei hochsommerlichen Temperaturen in der Quarzkaul den hölzernen Greif. Jeden Schuss mit der 16-Millimeter-Büchse hatte Schießmeister Dirk Böhm, der diese Funktion seit 25 Jahren ausübt, seit 17.07 Uhr festgehalten. Dann, nachdem drei Böllerschüsse den Ahrweiler Bürgern im Tal verkündet hatten, dass es einen neuen Junggesellenkönig gibt, wuchs für die zahlreichen Besucher die Spannung, wer als Majestät das Schießzelt verlassen wird, ins Unermessliche. Auf den Schultern der Kameraden, den Fähnrichsbegleitern Fabian Hecker und Michael Welle, riss Appel dann die Arme hoch. 

Ob der unzähligen Gratulanten kam er nur schrittweise voran. Tränen der Freude flossen, als ihm seine Mutter Birgit und sein Vater Franz-Josef um den Hals fielen. Unter lautem Beifall wurde Vitus Appel ins Festzelt getragen und nahm Kette und Zepter als Königsinsignien von Vorgänger Daniel Schopp entgegen. Die Besonderheit und Zeichen der gelebten Ahrweiler Schützentraditionen: Proklamierte Junggesellen-Hauptmann Lukas Knieps gestern Abend Vitus Appel, so war es vor 33 Jahren sein Vater Jürgen Knieps, heute Hauptmann der Bürgerschützen, der Franz-Josef Appel zum König ernannte.

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Begrüßungsabend der neuen Mitglieder

Begrüßungsabend der neuen Mitglieder

Der Begrüßungsabend der neuen Mitglieder kurz vor Schützenfest ist mittlerweile zur liebgewordenen Tradition geworden. Am Freitag, dem 19. Mai 2017 begrüßte Hauptmann Jürgen Knieps gemeinsam mit der Majestät Willi Busch und einigen Schützenbrüder des Verwaltungsrates im Haus der Schützen die neuen Mitglieder, die seit dem Schützenfest 2016 zu den Bürgerschützen dazu gestoßen sind. Archivar und Ex-König Hans-Georg Klein übernahm die Aufgabe in einem kurzweiligen Vortrag über die lange Geschichte unserer Gesellschaft zu berichten. Die neuen Mitglieder, die mit sehr unterschiedlicher Vertrautheit zu unseren Tradition zu den Bürgerschützen gekommen sind, wurden von Hans-Georg Klein mit den Abläufen und den Hintergründen des nun bald kommenden Schützenfestes vertraut gemacht. Es war eine gute Gelegenheit des Kennenlernens und für einige neuen Mitglieder der erste positive Kontakt mit unserem eigenen Schützenwein.

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Ganz anders als all die anderen Schützen ...

Ganz anders als all die anderen Schützen ...

Hans-Georg Klein referierte über das Besondere am Ahrweiler Schützenwesen

Was in der Kreisstadt als „normal" empfunden wird, ist eigentlich außergewöhnlich. Gemeint sind die Eigenarten des Schützenwesens, dass die Ahrweiler Grünröcke doch stark von anderen organisierten Schützenvereinen und –gesellschaften unterscheidet. Am Montagabend vergangener Woche referierte Hans-Georg Klein über die kleinen und großen Unterschiede. Gut 20 Gäste waren der Einladung des Heimatvereins ins Ahrweiler Haus der Schützen gefolgt. Dabei waren auch aktive Schützen aus der Rotweinmetropole, denen der Chronist wohl nicht viel Neues erzählen konnte und für die der Inhalt des Vortrags mit dem Namen „Die geheimnisvollen Ahrweiler Schützengesellschaften" gar nicht so geheimnisvoll war. Interessant war es aber allemal, Einzelheiten über das Entstehen und die Geschichte gerade der St. Sebastianus Bürgerschützengesellschaft zu hören. Zum Beispiel, dass diese irgendwann, wahrscheinlich zwischen 1390 und 1420 gegründet wurde. Das heute propagierte Gründungsjahr 1403 sei schlichtweg erfunden worden, weil man im Jahr 1903 eine pompöse 500-Jahr-Feier begehen wollte. Die Gründung fiel in die Zeit, als das Schützenwesen nach und nach das Ritterwesen ablöste. Die folgenden Jahrhunderte brachten viele Veränderungen mit sich. So genossen die Ahrweiler Bürger um die Gründungszeit viele Privilegien, beispielsweise gab es Steuerbefreiungen. Natürlich kämpften die Schützen auch, bis sie 1632 bei der versuchten Verteidigung von Linz gegen die Schweden eine empfindliche Schlappe hinnehmen mussten. Es war der letzte Kriegszug Ahrweiler Schützen, die übrigens bis zum Verbot der Bruderschaften durch den Bischof von Trier im Jahr 1825 auch Frauen und Kinder in ihren Reihen hatten. Später entwickelten sich dann Strukturen, die bis heute ähnlich geblieben sind. Nur waren die Abteilungen verschiedenen Bevölkerungsschichten vorbehalten. Ins Königsglied durfte die Obrigkeit. Handwerker fanden sich im Hauptmannsglied wieder, Winzer im Elitecorps. Für Knechte und Gesellen gab es das Leutnantsglied. Bis ins Jahr 1965 wurde nach Berufsstand sortiert, erst seit gut 50 Jahren sind die heute neun Züge bunt gemischt.

Dass die Ahrweiler Schützen einst zur Bewachung der Stadtmauer dienten, ist eine der Legenden, mit denen Klein aufräumte. Rund 80 Mann für 1.600 Meter Mauer seien lächerlich. Und dass dem Fähnrich bei einem Böllerunfall 1839 beide Beine weggerissen wurden und er aus einem Oberschenkelknochen in filigranes Kreuz schnitzte, stellte der Chronist auch in Frage. Zwar kann das Kreuz heute noch besichtigt werden, der Fähnrich aber hatte sein Amt noch 14 weitere Jahre inne. Der Verlust beider Beine war zu dieser Zeit jedoch einem Todesurteil gleichzusetzen.

Dass sich das Ahrweiler Schützenwesen von anderen Schützen stark unterscheidet, ist an gut einem halben Dutzend Fakten auszumachen. So gibt es in der Stadt gleich drei Schützengesellschaften, für Kinder, Junggesellen und Bürger. Es gibt in Ahrweiler keine sportlichen Vergleiche und damit auch nicht die Fülle von Verpflichtungen, die es anderen Vereinen schwer macht, ihre Mitglieder bei der Stange zu halten. Die Ahrweiler Schützen treten häufig in ihren Uniformen, die eigentlich Schützentrachten sind und „bewaffnet" mit Holzgewehren auf. Diese Gewehre können auch schon Mal umfallen, ohne dass ein Schaden entsteht. Die Brust voller Orden und Ehrenzeichen haben die Ahrweiler Schützen ebenfalls nicht, maximal drei Orden der drei Gesellschaften trägt jedes Mitglied an der Uniform. Der Schützenkönig schießt zwar in der Regel alle drei Jahre den Vogel von der Stange, gekürt wird er jedoch bereits im Vorfeld durch den Verwaltungsrat. Und nach dem Königsschuss erfolgt ein historischer Trinkzug. Ebenfalls ein Merkmal des Schützenwesens in Ahrweiler: Es sind ausnahmslos Männer Mitglied der Gesellschaft. Und die St. Sebastianus-Bürgerschützen sind auch noch Winzer, und wahrscheinlich weltweit die einzigen Schützen mit eigenem Weinberg und eigener Weinherstellung. Der Schützenwein, den es aktuell in drei Sorten gibt, wird den Mitgliedern zu Festen kostenlos kredenzt. Probieren konnten die guten Tropfen am Montagabend aber auch die Besucher des kurzweiligen Vortrags, der für so manch einen schon eine gelungene Einstimmung aufs nahe Schützenfest war.

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