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Satzung

§ 1
Der Verein führt den Namen
 
„Sankt Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft Ahrweiler 1403 e.V."
 

und hat es sich zur Aufgabe gemacht, wahren Bürgersinn und echte Liebe zur Vaterstadt und zum Vaterland zu pflegen, christliche Weltanschauung zu verfechten und altüberlieferte Traditionen fortzusetzen. Auf Grund dieser für das Schützenwesen von Ahrweiler sehr wichtigen Maxime können Mitglieder der Gesellschaft nur Personen sein, die sich in persönlicher Überzeugung damit identifizieren können und wollen, insbesondere gegen die Grundsätze Glaube, Sitte und Heimat nicht verstoßen.

Ihre besondere Verpflichtung sieht die Gesellschaft darin, alljährlich der Fronleichnamsprozession in der seit Jahrhunderten überlieferten Form Schutz und Geleit zu geben.
Die Gesellschaft ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Andernach unter der Nr. 465 eingetragen. Sie hat ihren Sitz in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

 

§ 2
Jeder unbescholtene und ehrbare Bürger kann Mitglied der Gesellschaft werden, sofern er die Anforderungen in § 1 erfüllt, das 24. Lebensjahr vollendet und seit drei Jahren seinen Wohnsitz in Bad Neuenahr-Ahrweiler hat. Der Verwaltungsrat kann in Einzelfällen Ausnahmen zulassen.
Das Aufnahmegesuch ist schriftlich an den Hauptmann der Gesellschaft zu richten, der es dem Verwaltungsrat nach Einverständniserklärung des Gliedes der Gesellschaft, in das sich der Antragsteller gemeldet hat, vorlegt. Der Verwaltungsrat entscheidet dann über die Aufnahme. Die Aufnahme in die Gesellschaft setzt voraus, dass der Antragsteller das jeweils vom Verwaltungsrat festgesetzte Aufnahmegeld zahlt.

 

§ 3
Vorstand der Gesellschaft im Sinne des Paragraphen 26 BGB sind der Vorsitzende, der Rechnungsführer und der Schriftführer. Es vertreten jeweils zwei gemeinsam die Gesellschaft gerichtlich und außergerichtlich.
Vorstand im Sinne dieser Satzung ist der Verwaltungsrat. Er beschließt über alle Angelegenheiten der Gesellschaft, soweit nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist.

 

Der Verwaltungsrat setzt sich z. Zt. aus folgenden Personen zusammen:

1. dem Hauptmann als Vorsitzenden
2. dem Rechnungsführer (Schatzmeister)
3. dem Schriftführer (Chronist)
4. dem Vorsitzenden des Königsgliedes
5. dem Vorsitzenden des Elitecorps
6. dem Fähnrich als Offizier des Fähnrichsgliedes
7. dem Oberleutnant als Offizier des Hauptmannsgliedes
8. dem Oberleutnant als Offizier des Oberleutnantgliedes
9. dem Leutnant als Offizier des Leutnantsgliedes
10. dem Leutnant als Offizier des Unterleutnantsgliedes
11. dem Tambourmajor als Offizier des Tambourcorps
12. dem Leutnant als Offizier des Jägercorps
13. dem derzeitigen König
14. dem Vorgänger des Königs
15. dem Vor-Vorgänger des Königs

16. dem Ehrenhauptmann

 

Der Verwaltungsrat wird auf die Dauer von 10 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt, wobei dem Verwaltungsrat für die Positionen 1 bis 3 und den betreffenden Gliedern für die Positionen 4 bis 12 jeweils das alleinige Vorschlagsrecht zusteht. Wiederwahl ist mehrmals möglich.

Der derzeitige König, Vorgänger und Vor-Vorgänger sind für die Zeit Ihres Amtes geborene Mitglieder des Verwaltungsrates. Der Ehrenhauptmann wird auf Lebenszeit vom Verwaltungsrat ernannt. Der Rechnungsführer hat für das abgelaufene Kalenderjahr jeweils bis 1. April eine Jahresrechnung vorzulegen, die von 2 Mitgliedern zu prüfen ist. Die Rechnungsprüfer werden auf die Dauer von 3 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist mehrmals möglich. Der Verwaltungsrat ist berechtigt, Sachverständige (z.B. Archivar) ohne Stimmrecht zu seinen Sitzungen hinzuzuziehen. Der Verwaltungsrat beschließt durch Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Auf Antrag eines Verwaltungsratsmitgliedes hat geheime Abstimmung durch Stimmzettel zu erfolgen. Die Beschlussfassung des Verwaltungsrates setzt die Anwesenheit von zwei Drittel seiner Mitglieder voraus. Bei Veräußerung gesellschaftseigener Grundstücke oder Gegenstände mit besonderem Wert für die Gesellschaft ist die Hinzuziehung zweier Mitglieder eines jeden Gliedes erforderlich, die von ihrem Glied zu wählen sind. Die Einberufung zu einer Sitzung des Verwaltungsrates erfolgt durch den Vorsitzenden mit einer Frist von mindestens 8 Tagen, so oft es die Geschäfte erfordern. Über die Verwaltungsratsitzung ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 4
Die Gesellschaft setzt sich z. Zt. aus folgenden Gliedern zusammen:

 

1. dem Königsglied
2. dem Elitecorps
3. dem Fähnrichsglied
4. dem Hauptmannsglied
5. dem Oberleutnantsglied
6. dem Leutnantsglied
7. dem Unterleutnantsglied
8. dem Tambourcorps

9. dem Jägercorps

Der Verwaltungsrat ist berechtigt weitere Glieder einzurichten oder vorhandene Glieder aufzulösen, wobei die Bestellung der Offiziere und Vorsitzenden dieser Glieder nach § 3 Abs. 4 erfolgt. Das Vermögen eines aufgelösten Gliedes geht auf die Gesellschaft über. Der Übertritt von einem Glied in ein anderes bedarf der Zustimmung des Verwaltungsrates sowie der Zustimmung des Gliedes, in das der Antragsteller überwechseln will. Das Eintrittsgeld der einzelnen Glieder wird vom Verwaltungsrat festgesetzt.

 

§ 5
Der Verwaltungsrat hat die Mitglieder mindestens einmal im Jahre einzuberufen. Die Einberufung erfolgt spätestens 21 Tage vorher durch Bekanntmachung im jeweiligen öffentlichen Bekanntmachungsorgan der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, z. Zt. der Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mitglieder, die nicht im Einzugsgebiet dieses Bekanntmachungsorgans wohnen, müssen mit gleicher Frist schriftlich eingeladen werden.

Die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung muss aus der Bekanntgabe ersichtlich sein und mindestens folgende Punkte enthalten:

1. Jahresbericht
2. Jahresrechnung und Rechnungsprüfbericht
3. Entlastung des Verwaltungsrates
4. Jahresbeitrag
5. Wahl der Mitglieder des Verwaltungsrates gem. § 3 Abs. 4
6. Wahl der Rechnungsprüfer gem. § 3 Abs. 5

7. Verschiedenes

Anträge auf Erweiterung der Tagesordnung müssen bis 14 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden der Gesellschaft vorliegen, der die Mitglieder darüber umgehend zu unterrichten hat. Über die Aufnahme als ordentlicher Tagesordnungspunkt entscheidet die Mitgliederversammlung.

Die Einberufung einer Mitgliederversammlung hat weiterhin zu erfolgen, wenn dies ein Drittel der Mitglieder beim Vorsitzenden der Gesellschaft schriftlich beantragen.

Die satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist in jedem Falle beschlussfähig. Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

Für den Beschluss einer Satzungsänderung ist die Anwesenheit der Hälfte aller Mitglieder und Zweidritterstimmenmehrheit der Erschienenen erforderlich. Weist die zwecks Satzungsänderung einberufene Mitgliederversammlung die geforderte Teilnehmerzahl nicht auf, hat die Einberufung einer zweiten Mitgliederversammlung innerhalb von 2 Monaten zu erfolgen. Diese ist in jedem Falle beschlussfähig, jedoch wird auch dann für eine Sitzungsänderung Zweidrittel Stimmenmehrheit der Erschienenen verlangt.

In jeder Mitgliederversammlung hat auf Antrag eines Mitgliedes geheime Abstimmung durch Stimmzettel zu erfolgen.

Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 6

Der Jahresbeitrag der Gesellschaft wird jeweils von der Jahreshauptversammlung auf Vorschlag des Verwaltungsrates festgesetzt. Die Art der Erhebung bestimmt der Verwaltungsrat.

 

§ 7

Der Austritt aus der Gesellschaft muss dem Verwaltungsrat gegenüber schriftlich erklärt werden. Der für das laufende Jahr fällige Beitrag ist in jedem Fall zu zahlen.

Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Verwaltungsrat auf Antrag eines seiner Mitglieder. Dem auszuschließenden Mitglied muss vor seinem Ausschluss Gelegenheit gegeben werden, sich vor dem Glied und vor dem Verwaltungsrat zu rechtfertigen.

Mitglieder, die mehr als zwei Jahre mit ihrer Beitragszahlung im Rückstand sind, können ohne weiteres aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

Das ausscheidende Mitglied hat keinen Anspruch auf Beteiligung am Gesellschaftsvermögen.

 

§ 8

Der jeweilige König ist der Repräsentant der Gesellschaft. Gerade deswegen ist es die vornehmste Pflicht des Verwaltungsrates, die Frage der Zulassung zur Königsbewerbung im Sinne der alt überlieferten Tradition der Gesellschaft zu lösen. Bewerbungen zur Königswürde sollen schriftlich bis zum 31.12. des Jahres, das dem Königsvogelschießen vorangeht, beim Vorsitzenden vorliegen.

 

§ 9

Die Auflösung der Gesellschaft erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung. Zu einem solchen Beschluss bedarf es der Anwesenheit von drei Viertel aller Mitglieder und drei Viertel-Stimmenmehrheit der Erschienenen.

Weist die zwecks Auflösung der Gesellschaft einberufene Mitgliederversammlung die geforderte Teilnehmerzahl nicht auf, hat die Einberufung einer zweiten Mitgliederversammlung innerhalb von 2 Monaten zu erfolgen. Diese ist alsdann in jedem Falle beschlussfähig, jedoch wird auch dann drei Viertel-Stimmenmehrheit der Anwesenden für eine Auflösung verlangt.

Im Falle der Auflösung der Gesellschaft geht ihr Vermögen nach Abwicklung der Gesellschaftsschulden auf die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler über, die es als Treuhänder im Sinne und Geiste der Gesellschaft zu verwalten hat. Das wertvolle Königssilber, Zepter, Hauptmannskette, Fahnen, Pokale und sonstige historische Wertstücke werden der Stadt als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Der Stadt wird zur Auflage gemacht, das Gesellschaftsvermögen einschließlich der historischen Wertstücke an eine etwa neu gegründete Schützengesellschaft herauszugeben, soweit die neue Gesellschaft die Tradition und die Rechtsnachfolge der alten St. Sebastianus-Bürgerschützen-Gesellschaft übernimmt.

 

§ 10

Sollten über die Auslegung vorstehender Satzungen im Einzelfall Zweifel auftreten, so sollen diese unter Zugrundelegung und Beachtung der Satzungen früherer Jahre und der altüberlieferten Tradition der Gesellschaft ausgelegt werden, insbesondere ist die Geschäftsordnung der Gesellschaft zu beachten.

 

 

Ahrweiler, den 23. März 1999