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Aktuelles

Traubenlese 2014

Traubenlese 2014

Mit 15 Mann hoch ging es gestern Morgen für die Ahrweiler Bürgerschützen in den Wingert. Genauer gesagt in den Ahrweiler Forstberg, wo die Sankt Sebastianer auf rund 23 Ar Spätburgundertrauben anbauen.

„Wir haben hier 1500 Stock stehen", sagte Thomas Hüttig dem General-Anzeiger, Er kümmert sich mit Vater Dieter das ganze Jahr über um die Reben der Schützen. Bis 2013 auch um den Schützenwingert auf dem Bachemer Karlskopf, doch diesen hat der Verwaltungsrat der mehr als 600 Jahre alten Gesellschaft unter den Mitgliedern ausgeschrieben und an einen Prädikatswinzer verpachtet.

Mit dem Lesegut zeigte sich Thomas Hüttig sehr zufrieden. Auch wenn König Edgar Flohe, Hauptmann Willi Busch und ihr Team vereinzelt von Botrytis befallene Beeren auslesen mussten. „Das kommt vom Regen im Juli und August", sagte Busch. Ein Mostgewicht von 83 Grad Öchsle sei völlig in Ordnung. In richtigen Sonnenjahren wurde im Forstberg auch schon mal die 100er-Marke geknackt.

An die 2000 Liter Wein werden die gestern gelesenen Trauben ergeben. Ausgebaut werden sie von Weinprofi Marc Adeneuer, der auch Oberleutnant der 700 Mitglieder zählenden Schützengesellschaft ist. „Drüje Ruude", das ist das, was die Schützen haben wollen. Denn der eigene Wein wird bei den eigenen Veranstaltungen wie Patronats- oder Schützenfest ausgeschenkt.

Der Weinbau hat bei den Sebastianern übrigens Tradition. In Ratsprotokollen des Jahres 1694 ist erstmals vom Weinbau der Schützen die Rede. Die Stadt Ahrweiler hatte damals den Schützen den Stadtgraben zwischen dem Niedertor und dem Adenbachtor mit einem Bestand an Nussbäumen und anschließenden Weingärten zur Nutzung überlassen. Im 18. Jahrhundert gaben die Schützen den Graben an die Stadt zurück und erhielten als Ausgleich Teile des Sebastianus- und des Johanniswalls, auf denen sie Weingärten anlegten. Durch Stiftungen konnten die Schützen ihren Weinbergsbesitz vergrößern und dieser war zeitweise weitaus größer als heute. Auf den Etiketten des vielfach ausgezeichneten Schützenweins steht übrigens der Code A.P.1 791 447. Das ist die Amtliche Prüfungsnummer, hinter der sich für Insider jede Menge Informationen verbergen. Die 1 steht für das Anbaugebiet der Ahr, die 791 ist die als Ortskennzahl für Ahrweiler und die 447 ist die Betriebsnummer der Schützengesellschaft. Diese Kennung seit 1971 nach dem Deutschen Weingesetzes für Qualitätsweine aus deutschen Weinanbaugebieten Pflicht. Seit 1983 stellen die Schützen ihre Weine zur Prämierung an. Höchste Auszeichnung bisher: Gold von der Kammer und der DLG.

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Jung und Alt der Ahrweiler Schützen auf großer Fahrt

Jung und Alt der Ahrweiler Schützen auf großer Fahrt

Reisebericht der Schützentour nach Breitenbach in Österreich von Reiner Bauer

Die beiden großen Schützengesellschaften, die St. Laurentius Junggesellen-- und die St. Sebastianus-Bürger-Schützengesellschaft besuchten mit 72 Schützen die mit Ahrweiler sehr verbundene Schützenkompanie in Breitenbach am Inn. Bürgerschützenkönig Edgar Flohe und Junggesellenschützenkönig Sven Stadtfeld bestritten mit ihren Mannen ein schönes aber auch strammes Programm, welches die Breitenbacher Schützenkompanie anlässlich ihres 55. Bestehens zusammengestellt hatte.

Nach der nächtlichen Anreise ging es Freitagabends im Festzelt mit einer Disco-Nacht weiter. Unter der Federführung von DJ Häcky wurde die Party, insbesondere von den Ahrweiler Junggesellen, tatkräftig unterstützt und aufgemischt.

Am nächsten Tag stand außerhalb des Festprogramms eine Besichtigungstour durch das schöne Inn-Tal mit Besuch der Gramai-Alm oberhalb von Pertisau am Achersee auf dem Programm. Dort, am Ende des Tales, konnten die Ahrweiler Schützen bei herrlichem Wetter die grandiose Bergwelt in ihrer ganzen Urwüchsigkeit spürbar erleben.

Das abendliche Festprogramm wurde eröffnet durch die feierliche Kranzniederlegung an der Gedenkstätte der Breitenbacher Kirche St. Peter. Festansprachen, Ehrungen und Grußadressen im Festzelt durch den Schützenhauptmann Josef Gruber, der die 55jährige Geschichte der Kompanie Revue passieren ließ, prägten den offiziellen Teil des Jubiläums. Dabei erwähnte er besonders dankbar die freundschaftliche und langjährige Verbindung zu den Ahrweiler Schützen. Mit ihren Grußworten bedankten sich Bürgerschützenkönig Edgar Flohe und Junggesellenhauptmann Bastian Friedrich unter großen Beifall der Gäste mit "Ahrweilers fürnehmster Nahrung". Junggesellenschützenkönig Sven Stadtfeld lud bei seinen Dankesworten die Breitenbacher Schützen erneut zum Schützenfest 2015 nach Ahrweiler ein.

Das folgende Konzert des über 50 Personen starken Musikvereins Putzleinsdorf aus Oberösterreich war der Höhepunkt des glanzvollen Abends, denn Mitsingen war von der Dirigentin Elke Wullner im Vorfeld ausdrücklich erwünscht worden. Die Ahrweiler Schützen nutzten dieses Angebot ausgiebig und stellten der Tiroler Folklore im Gegenzug die Ahrweiler Liedtexte und Varianten vor. Der Abend endete mit Tanz- und Unterhaltungsmusik durch das Trio TYROL am frühen Morgen.

Der Sonntag begann allerdings bereits um 10 Uhr mit der Feldmesse auf dem Breitenbacher Gemeindeplatz. Unmittelbar nach der Messe wurde Jochen Ulrich, Mitglied des Elitecorps und Bürgerschützenkönig 1998-2000, vom Bataillonskommandanten Major Hermann Egger und dem Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Alois Margreiter auf Beschluss der Bundesleitung des Bundes der Tiroler Schützenkompanien mit dem "Ehrenkranz des Bundes der Tiroler Schützenkompanien" für seine Jahrzehnte langen Beziehungen und Verbindungen zwischen Ahrweiler und Breitenbach ausgezeichnet. Es handelt sich hierbei um die höchste Auszeichnung des Bundes der Tiroler Schützen für Förderer und Gönner, die nicht Mitglieder einer Kompanie des Bundes der Tiroler Schützenkompanien sind.

Anschließend startete der Festumzug durch Breitenbach mit dem Vorbeimarsch an der Ehrentribüne zum Festzelt, wobei die große Abordnung der Ahrweiler Schützen insgesamt und die Junggesellen mit ihrem Parademarsch besonders Aufsehen erregten, der mit großem Beifall gewürdigt wurde. Im Festzelt spielte zunächst das Bundesmusikcorps Breitenbach auf, anschließend forderte die Tanz-Band ZI-GA-MANDA zum Tanzen, Schunkeln und Mitsingen auf, bis das Fest gegen Abend in den verschiedenen Gaststätten von Breitenbach seinen Ausklang fand.

Die Heimreise endete nach 9stündiger „Busruhe" Montagsabends am Ahrtor, wo alles vier Tage vorher begonnen hatte. Die Ahrweiler Schützen – ob jung oder alt - waren nach einem tollen Wochenende wieder zu Hause mit neuen intensiven Eindrücken von Freundschaft über Ländergrenzen hinweg - zwischen Breitenbach und Ahrweiler - zwischen Schützen und Freunden.

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Open-Air Showkonzert der BigBand der Bundeswehr

Open-Air Showkonzert der BigBand der Bundeswehr

Statt Regen perlten muntere Töne in Dur und Moll durch die Luft: Das Benefiz-Open Air-Konzert der Big Band der Bundeswehr in Ahrweiler war ein beispielsloser Erfolg, den sich die veranstaltenden Bürgerschützen noch lange auf ihre Traditionsfahnen schreiben können. Rund 3000 musikbegeisterte Menschen waren in Feierlaune gekommen - und wurden nicht enttäuscht. Vor allem nicht, was das Sammelergebnis anbetrifft. Denn das Konzert unter freiem Himmel diente dem guten Zweck. Mehr als 26.000 Euro kamen für krebskranke Kinder und deren Geschwisterkinder zusammen.

Nicht nur auf dem zum Konzertsaal umfunktionierten Parkplatz am Ahrtor wurde eifrig gesammelt. Auch hatten es sich Vereine, Organisationen und Institutionen nicht nehmen lassen, tief in ihre Schatullen zu greifen. So stellte beispielsweise der Lions Club 6500 Euro zur Verfügung, die Kreissparkasse war mit 2500 Euro dabei. Dass die Bundeswehr-Big-Band mit ihren 25 Musikern und ihrer großen Schar an Technikern und Bühnenbauern dabei kostenlos auftrat, und die Erlöse der am Rande aufgebauten Getränke- und Imbissverkäufe mit in den Spendentopf flossen, sorgte schlussendlich für das Spendenrekordergebnis in der Geburtsstadt der Vor-Tour der Hoffnung:

Bei keinem Auftritt der Musiker aus Heer, Luftwaffe oder Marine ist bisher mehr Geld gesammelt worden. Überwiesen wird der Betrag von den Organisatoren um Jürgen Grünwald, der 1996 als damaliger Verkehrsdirektor von Bad Neuenahr-Ahrweiler die Vor-Tour ins Leben rief, auf das Konto der "Tour der Hoffnung".

Jährlich erkranken in Deutschland etwa 2000 Kinder an Krebs. Um deren Leben zu verlängern und erträglich zu gestalten, radeln in der Regel Prominente mit der Sammelbüchse quer durch Deutschland. 1983 fand die erste Tour der Hoffnung statt. Seither hat die bemerkenswerte Initiative mehr als 30 Millionen Euro zusammenbekommen. Landrat Jürgen Pföhler und der Bürgermeister der Kreisstadt, Guido Orthen, waren die ersten, die ihre Portemonnaies öffneten. Wohl fast alle Konzertbesucher folgten diesem Beispiel. Dann ließ die Bundeswehr ihre musikalische Geheimwaffe los. Zwei Stunden lang donnerten von der 20 mal zehn Meter großen Bühne Klänge von Glen Miller, Tom Jones, Shirley Bassey und anderen Pop- und Swinggrößen in Richtung Publikum. Fehlen durfte da nicht Pharrell Williams "Happy", zu dessen Musik die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler in Form einer tanzenden Selbstdarstellung selbst erst kürzlich mit ihrem tänzelnden Bürgermeister an der Spitze für Furore gesorgt hat. Schnell gelang es der Big Band für offene Herzen und offene Geldbeutel zu sorgen. Mit John Miles "Music was my first love" wurde dann ein furioser Schlusspunkt unter ein tolles Konzert gesetzt, das von Bwalya, der aus Sambia stammenden Frontsängerin, entscheidend geprägt war. Leicht gestört wurde der Auftritt von einem über der Menge kreisenden Polizeihubschrauber, dessen Einsatz sich aber als notwendig erwies. Gesucht wurde mit Wärmebildkamera entlang der Ahr ein vermisst gemeldeter Mitbürger, dessen Leben in Gefahr war. Er wurde früh genug gefunden.

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Aloisiusfest 2014

Aloisiusfest 2014

Maximilian Münch ist Aloisiuskönig.

Um kurz vor 12 Uhr am Freitag stand es fest: Neuer Schützenkönig der Aloisiusjugend ist der 14-jährige Maximilian Münch. Er ist Schüler der kreisstädtischen Philipp von Boeselager Realschule und wohnt mit seinen Eltern Petra und Stefan Münch in der Ahrweiler Franziskusstraße. Insgesamt fünf Jugendliche der Aloisiusjugend hatten ab 11 Uhr mit der Armbrust auf den hölzernen Vogel geschossen. Der war traditionsgemäß auf dem Schulhof der Aloisius Grundschule aufgerichtet. Trotz des Nieselregens verfolgte eine große Zuschauermenge mit Spannung das Königsschießen. Neben dem glücklichen Gewinner der Königswürde nahmen sein Namensvetter, der 13-jährige Maximilian Münch, sowie Alexander Groß (13), Jannik Koch (13) und Matthias Jakobs (13) am Wettschießen teil. 

Der 40. Schuss brachte die Entscheidung, und der neue Aloisiuskönig konnte sein Glück kaum fassen. Auf den Schultern seiner Kameraden winkte er in die Menge und strahlte über das ganze Gesicht. Neben seinen Eltern war auch Opa Werner Münch überglücklich. Er betreibt einen Juwelierladen in Bad Neuenahr und hatte gemeinsam mit Oma Ingrid Münch dem Enkel die Daumen gedrückt. Die Mitbewerber der neuen Aloisiusmajestät versuchten nach Kräften, ihre Enttäuschung zu verbergen, während auf den Sieger und seine Familie die Glückwünsche hagelten. Unter Aufsicht von Peter Terporten, dem Vorsitzenden der Ahrweiler Aloisiusjugend, wurde es dann feierlich. Moritz Kelter, Aloisiuskönig von 2013, überreichte seinem Nachfolger die Insignien des Amtes: Zepter und Königskette. 

Anschließend marschierten die Mitglieder der Aloisiusjugend, die im vergangenen Jahr ihr 200-jähriges Bestehen gefeiert hatte, in Richtung Ahrweiler Innenstadt zur offiziellen Vorstellung ihrer neuen Majestät und am Nachmittag zur Parade auf den Kalvarienberg.

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Königsvogelschießen der Junggesellen

Königsvogelschießen der Junggesellen

Sven Stadtfeld heißt die neue Majestät 

Sven Stadtfeld ist neuer König der Ahrweiler Junggesellen-Schützengesellschaft Sankt Laurentius. Auf dem Schießstand in der Ahrweiler Quarzkaul gelang es ihm am Sonntag um 19.26 Uhr, die letzten Reste des hölzernen Königsgreifs von der Stange zu holen. Stadtfeld hatte sich einen fast zweistündigen spannenden Wettkampf mit Nils Kampmann geliefert, den der Fähnrich der Ahrweiler Junggesellen-Schützen am Ende für sich entschied. Mit dem 53. Schuss gelang ihm der entscheidende Treffer, der erst einmal minutenlang im verdeckten Schießzelt gefeiert wurde. 

Auf dem Gelände der Quarzkaul wuchs die Spannung, nachdem drei Böllerschüsse es bis in die Stadt verkündet hatten: Es gibt eine neue Majestät. Als Schützenhauptmann Bastian Friedrich das Geheimnis lüftete und den Namen bekannt gab, gab es kein Halten mehr. Auf den Schultern seiner Kameraden nahm die neue Majestät ein Bad in der Menge. Vorgänger Peter Ropertz überreichte mit Königskette und Zepter die äußeren Zeichen der Würde, keine 20 Minuten nach dem Königsschuss war Stadtfeld proklamiert.Bei Einbruch der Dunkelheit erfolgte dann der feierliche Einzug durch das Ahrtor in die Altstadt. Dort warteten Hunderte Menschen, um zu gratulieren, es ging zu den Klängen von Tochter Zion nur zentimeterweise vorwärts. 

Nachdem Stadtfeld bei Dechant Jörg Meyrer und Bürgerschützenkönig Edgar Flohe vorgestellt war, ging es für die Junggesellen in eine lange Nacht des Feierns. Stadtfeld, Zeitsoldat mit abgeschlossener Fleischerausbildung, hat schon eine Schützenkarriere hinter sich: Zugführer und Beisitzer der Ahrhut; zweiter und erster Vorsitzender der "Ahrhöde Jonge", seit 2012 Fähnrich der Junggesellen-Schützen. Dieses Amt gab er nun an Christian Siegert weiter. Stadtfeld wurde in Bad Neuenahr geboren, weshalb Ahrweilers Ortsvorsteher Peter Diewald deutlich machte: "Du bist der ahrweilerhafteste Neuenahrer, den ich kenne."

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