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Aktuelles

Ahrweilers neue Schützenkönige

Ahrweilers neue Schützenkönige

Kurt Pantenburg bei den Bürgerschützen und Georg Knieps bei den Junggesellen.

Im Ahrweiler Tal in der Quarzkaul oberhalb vom Kloster Calvarienberg brandete auf dem Schießplatz der Ahrweiler Schützengesellschaft am Dreifaltigkeitssonntag um 16,17 Uhr Beifall auf. Soeben hatte Kurt Pantenburg aus dem Elitecorps der St. Sebastianus Bürger-Schützengesellschaft mit dem 31. Schuss den Rest des Königsvogels von der Stange geholt und damit die Königswürde dieser historischen Schützengesellschaft errungen. Nur wenig später waren auch im Tal die drei Böllerschüsse zu vernehmen, die verkündeten, dass Edmund Flohe einen Nachfolger als König gefunden hatte. Hauptmann Wilhelm Busch war es, der den 54-jährigen Vermessungs-Ingenieur zur neuen Majestät der Gesellschaft proklamierte und der abgetretene Schützenkönig Kurt Pantenburg mit den Insignien der soeben errungenen Würde – Zepter und Königskette – schmückte. Der neue König nahm viele Glückwünsche entgegen nicht nur von Ehefrau Irmgard und Tochter Silke sowie Sohn Stefan, Fähnrich der Junggesellen-Schützen, sondern auch, neben vielen anderen, Landrat Dr. Pföhler und Bürgermeister Dr. Tappe sowie Bezirksbundesmeister Sigi Belz. Konzentration beim 31. Schuss Unter den Klängen der Ahrweiler Nationalhymne „Tochter Zion" und dem Geläut der St. Laurentius-Kirche geleiteten die Bürgerschützen traditionell durch das Ahrtor in die Stadt.

Die ersten Böller im Tal waren gerade vor einer Stunde erklungen, als um 17:13 Uhr erneut der dreifache Böllerknall signalisierte, dass auch die Junggesellschützen eine neue Majestät haben. Bei ihnen dauerte es einige Minuten länger, bis der neue König auf den Schultern seiner Kameraden vom Schießstand zum Festzelt getragen wurde: Georg Knieps war der glückliche Ahrweiler Jung, der sich einen Traum wahr gemacht hatte und mit dem 37. Schuss auf den Vogel die Königswürde seiner Gesellschaft errungen hatte. Etwas traurig aber ein fairer Verlierer war in diesem Augenblick Christoph Koll, der Mitbewerber um die Königswürde, dem das Glück nicht zur Seite gestanden hatte. Im Festzelt verkündete Jungesellen-Hauptmann Andreas Graf: „Wir haben einen neuen König" und inthronisierte damit einen glücklichen 31-jährigen Georg Knieps, Schreinermeister aus der Oberhut. Auch die Junggesellen- Schützen geleiteten ihren König, wie zuvor die Bürgerschützen, im traditionellen Triumph durch das Ahrtor nach Ahrweiler hinein.

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Jahreshauptversammlung 2006

Jahreshauptversammlung 2006

Bei seiner Begrüßung der Ahrweiler St. Sebastianus- Bürger- schützen zu ihrer diesjährigen General- versammlung am vergangenen Freitag, 17. März, in Appel's Weinstuben galt ein besonderer Gruß Ehrenhauptmann Werner Dittmann, dem Bezirksbundes- meister Sigi Belz, dem König der eigenen Gesellschaft Edmund Flohe wie auch dem Landtagsabgeordneten Walter Wirz.

Das Todengedenken für die verstorbenen Schützenbrüder Hans Kockerols, Rolf Müller und Professor Dr. Bernhard Kreutzberg verband Wilhelm Busch mit dem Hinweis, dass sich die Schützen am Montag zur Teilnahme an der Toten- messe und der Beisetzung von Professor Kreutzberg, Ex-König der Gesellschaft von 1984 bis 1987, um 13,45 Uhr auf dem Marktplatz treffen.

In Abwicklung der Tagesordnung erstattete Chronist Hans-Georg Klein den Jahresbericht über das Vereinsgeschehen im zurückliegenden Jahr, wobei neben der Teilnahme am Europäischen Schützentreffen in Mayen die Vorbereitung des Bundes-Schützentreffens im Jahr 2007 einen breiten Raum einnahm. Hierzu zählte auch der Hinweis, dass in diesem Jahr das Bundesfest vom 15. bis 17. September in Kaarst stattfinden wird. Hierzu hat der Verwaltungsrat beschlossen, dass die Gesellschaft mit einer großen Abordnung dort vertreten werden soll. Entsprechende Anmeldungen zur Teilnahme werden über die Züge entgegen genommen.

Den Kassenbericht zum abgelaufenen Jahr erstattete Schatzmeister Peter-Josef Monreal. Hohe Kosten wurden danach für die Neuanlage des Weinbergs auf dem Karlskopf aufgewendet. Der Kassenbericht enthielt auch die Angaben über den derzeitigen Bestand an gesellschaftseigenem Wein. Kassenprüfer Paul Bünnagel, der die Kasse zusammen mit Paul Mauel geprüft hat, bestätigte eine ordnungsgemäße Kassenführung, sodass die Versammlung Vorstand und Schatzmeister einstimmig Entlastung erteilte.

Die Versammlung folgte dem Vorschlag des Verwaltungsrates den Jahresbeitrag für 2006 in unveränderter Höhe zu erheben.Da sich die beiden Kassenprüfer nicht einer Wiederwahl stellten, wählte die Versammlung Jürgen Knieps und Rolf Grohs jun. zu neuen Kassenprüfern.

Da in diesem Jahr die Gesellschaft wieder ein großes Schützenfest mit Königsschießen und Trinkzug feiert, wies der Hauptmann auf einige vom Verwaltungsrat gefasste Beschlüsse hin, um den Trinkzug zügiger abzuwickeln und den gastgebenden Bürgern nicht die Wartezeit bis in die Morgenstunden des Montags zuzumuten. Zum Trinkzug ziehen die Schützen in Viererreihen auf und der Weg des Trinkzuges wird gegenüber früheren Wegen in diesem Jahr kürzer sein: Vom Niedertor durch die Niederhutstraße, über den Kistenmarkt zum Pfarrhaus, weiter über Marktplatz, Altenbaustraße, Johanniswall, Oberhutstraße, erneut Marktplatz, durch die Ahrhutstraße zum Ahrtor, wo der Trinkzug endet.

Als Betreuer des Schützenmuseums berichtete Schützenbruder Herbert Engel über verschiedene Exponate, die im abgelaufenen Jahr wieder in den Besitz der Schützen gelangt sind und Eingang in die Ausstellung fanden. Namens der Schützen dankte Engels den Ahrweiler Handwerkern, die im abgelaufenen Jahr für das Museum tätig wurden. Engel gab auch den Hinweis, dass zur Museumsnacht am 20. Mai noch Helfer für die Aufsicht und Museumsführung benötigt werden.

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Patronatsfest 2006

Patronatsfest 2006

Das Patronatsfest zu Ehren des Hl. Sebastian, das die St. Sebastianus Bürger Schützengesellschaft Ahrweiler am vergangenen Samstagabend nach gemeinsamen Kirchgang in altgewohnter Weise im Saal der Bürger Centrums feierte, ist, wie auch der Fronleichnamstag, ein festlicher Höhepunkt in ihrem Schützenjahr. Aus Tradition und christlicher Überzeugung beginne die Gesellschaft das Patronatsfest mit dem gemeinsamen Besuch des Gottesdienstes. Das sei zum einen ein Dank für ein zurückliegendes gutes Jahr und zugleich auch die Bitte für eine gute Zukunft, so Schützenhauptmann Wilhelm Busch in seiner Begrüßung der festlichen Versammlung.

Sein Willkommensgruß galt gleichermaßen den versammelten Schützen wie ihren Ehrengästen, so Dechant Jörg Meyrer und Kaplan Michael Toth, Ehrenhauptmann Werner Dittmann, dem Bundestagsabgeordneten Wilhelm Josef Sebastian, den zahlreichen Vertretern aus Politik und Verwaltung, den Abordnungen der St. Laurentius Junggesellen Schützen, der Lanterhofener St. Lambertus Schützen, der Aloisiusjugend und des Heimatvereins wie auch dem amtierenden und den ehemaligen Königen der eigenen Gesellschaft. Mit Blick auf das Königsschießen und den damit verbundenen Trinkzug eines großen Schützenfestes, das die Gesellschaft in diesem Jahr begeht, nannte der Hauptmann einen vom Verwaltungsrat beschlossenen kürzeren Weg durch das nächtliche Ahrweiler und bat um Verständnis, um so keine größeren Lücken entstehen zu lassen und auch nicht den kredenzenden Bürgern eine lange Wartezeit bis in die Morgenstunden hinein zuzumuten. Busch dankte den Bürgern, die sich der Mühe unterziehen, die Schützen zu bewirten, da sie damit dazu beitragen, eine alte Tradition auch für die Zukunft zu erhalten.

Ein besonderer Gruß und der Wunsch viel Freude und Kameradschaft bei den Schützen zu finden galt den 22 Schützen, die seit dem Fronleichnamsfest 2005 der Gesellschaft beigetreten sind und sich in das Seelenbuch eintrugen. Mit ihnen erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 668.

Der Festvortrag des Chronisten der Gesellschaft, Hans-Georg Klein, mit dem Titel „Die Geschichte der Ahrweiler Trinkzüge" vermittelte den Schützen erstaunliche und bisher weitgehend unbekannte Einzelheiten zu diesem traditionsreichen Geschehen.

An das Festgeschehen um das Königsschießen, den damaligen Schützenkönig, den amerikanischen Offizier und Ahrweiler Jung, Guido Ilges, den Trinkzug und den Fronleichnamstag des Jahres 1871 an Hand alter Zeitungsberichte der „Ahrweiler Zeitung" erinnerte Schützenkönig Edmund Flohe, für den in diesem Jahr seine Königszeit enden wird. Dechant Jörg Meyrer, nach einer privaten Amerika-Reise pünktlich zum Patronatstag zurückgekehrt, sorgte mit seinem Grußwort für Heiterkeit bei den Schützen. Er hatte in Amerika versucht, einem Freund seines Bruder, geboren in Uruguay, das Ahrweiler Schützen-Brauchtum zu erläutern mit dem Erfolg, einen möglichen neuen Festbesucher gefunden zu haben.

„Tradition in Ahrweiler ist keine Last, sondern eine Lust". Diese Feststellung traf Landrat Dr. Jürgen Pföhler in seinem Grußwort an die Schützen. Er nannte sie zugleich auch Botschafter der Ahrweiler Tradition, die Patronatsfest, Trinkzug und Fronleichnamsprozession in einer Weise begehen, die weit über die Heimatstadt hinaus bekannt ist. Und wenn man in den Aufzeichnungen einer langjährigen Geschichte blättere, finde man auch viel Bemerkenswertes , so der Landrat. Im Kreisarchiv finde man dabei einen Beitrag aus dem 19. Jahrhundert mit dem Titel „Jugenderinnerung an Ahrweiler", geschrieben vom ehemaligen Bonner Ortsbürgermeister Leopold Kaufmann. Kaufmann berichte darin über die Schützen , die in Ahrweiler eine hervorragende Rolle spielten und denen die angesehensten Männer der Stadt angehörten.

In seinem Grußwort ging der Erste Beigeordnete der Stadt, Guido Orthen der Frage nach, warum Ahrweiler Schützen ein so hohes Ansehen genießen. Er finde die Artwort in der Beständigkeit der Schützen , denn Beständigkeit bedeute auch unbedingte Verlässlichkeit. An das Bundesschützentreffen 2007 und die damit auch verbundenen großen organisatorischen Aufgaben, die damit auf die Gesellschaft zukommen werden, verwies Ahrweiler Ortsvorsteher Horst Gies in seinem an die Schützen gerichteten Grußwort.

Mit dem Dank des Hauptmanns an die Mitglieder der Musikvereinigung, die den Abend musikalisch begleiteten, endete der offizielle Teil. Der weitere Abend gehörte dem gemütlichen Beisammensein der Schützen untereinander.

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Schützen lesen Spätburgunder im Forstberg

Schützen lesen Spätburgunder im Forstberg

Auch der Jahrgang 2005 wird wahrscheinlich ein ausgezeichneter Schützenwein. Das sagte gestern Morgen Herbert Engel vom Weinarbeitskreis der Ahrweiler Bürgerschützen. Im Ahrweiler Forstberg lasen die Sebastianer gestern Spätburgunder mit 85 bis 90 Öchsle-Graden. Engel: "Die rund 50 Zentner Lesegut sind sehr gut". Zuvor waren die 15 Erntehelfer bereits auf dem Bachemer Karlskopf. "Die Reben wurden dort erst vor zwei Jahren angepflanzt. Deshalb hatten wir dort keinen großen Ertrag" , erklärte Engel. Im Karlskopf steht der Burgunderklon "777" , ein frühreifer Spätburgunder. Nächstes Jahr werden sie aber wahrscheinlich eine gute Ernte haben, so Engel. Früher standen dort im Schützenwingert Frühburgunderreben. Der Arbeitskreis hatte sich aber für eine Neubepflanzung mit Spätburgunder entschieden. 

"Besonders bedanken müssen wir uns bei unserem Schützenbruder Thomas Hüttig" , betonte Engel. Denn er pflege das ganze Jahr über mit seinem Vater Dieter die Weinberge der Schützen. Ausgebaut wird der Wein im Weingut Adeneuer. Marc Adeneuer ist Offizier des Oberleutnantsgliedes der Bürgerschützen und setzt mit dem Arbeit im Keller eine lange Tradition fort. Denn Weinbau im eigenen Wingert gibt es bei der Ahrweiler Schützen schon seit mehr als 400 Jahren.

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20. Europäisches Schützenfest in Mayen

20. Europäisches Schützenfest in Mayen

Europäische und Ahrweiler Schützen feierten gemeinsam

Am 28. August weilten größere Abordnungen der beiden historischen Ahrweiler Schützengesellschaften, der St. Sebastianus-Bürgerschützen und der St. Laurentius-Junggesellenschützen, jeweils mit ihren Tambourcorps, zum Europäischen Schützentreffen in Mayen. Die EGS ist nach den Worten ihres Präsidenten J. Graf t'Kint de Roodenbeke seit 1955 auf dem Weg in ein vereintes, christliches Europa, getreu dem Leitspruch des Ritterordens vom Heiligen Sebastian in Europa: „Pro Deo – pro Europae Christianae Unitate – pro vita".

Sie trafen sich hier mit mehr als 10.000 Historischen Schützen aus vielen Europäischen Ländern aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen (EGS). Geführt von ihren Hauptleuten Wilhelm Busch und Andreas Graf nahmen die Ahrweiler Schützen zusammen mit ihren Majestäten Edmund Flohe und Jan Terporten teil am Festhochamt, zelebriert vom Trierer Diözesanbischof Dr. Reinhard Marx, in Konzelebranz mit Abt Benedikt der Benediktinerabtei Maria Laach, Domvikar und Bischofskaplan Jörg Schuh und weiteren Geistlichen. Die Festansprache hielt der Schirmherr dieser Veranstaltung „50 Jahre EGS – 20. Europaschützenfest", der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck. 

Höhepunkt und zugleich Abschluss der Feierlichkeiten war der anschließende Umzug durch Mayen, bei dem die Ahrweiler Schützen als eine der größten geschlossenen Formationen unter den Zuschauern viel Aufmerksamkeit fanden und viel Beifall auf offener Szene erhielten.

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