Vinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.xVinaora Nivo Slider 3.x

Aktuelles

20. Europäisches Schützenfest in Mayen

20. Europäisches Schützenfest in Mayen

Europäische und Ahrweiler Schützen feierten gemeinsam

Am 28. August weilten größere Abordnungen der beiden historischen Ahrweiler Schützengesellschaften, der St. Sebastianus-Bürgerschützen und der St. Laurentius-Junggesellenschützen, jeweils mit ihren Tambourcorps, zum Europäischen Schützentreffen in Mayen. Die EGS ist nach den Worten ihres Präsidenten J. Graf t'Kint de Roodenbeke seit 1955 auf dem Weg in ein vereintes, christliches Europa, getreu dem Leitspruch des Ritterordens vom Heiligen Sebastian in Europa: „Pro Deo – pro Europae Christianae Unitate – pro vita".

Sie trafen sich hier mit mehr als 10.000 Historischen Schützen aus vielen Europäischen Ländern aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen (EGS). Geführt von ihren Hauptleuten Wilhelm Busch und Andreas Graf nahmen die Ahrweiler Schützen zusammen mit ihren Majestäten Edmund Flohe und Jan Terporten teil am Festhochamt, zelebriert vom Trierer Diözesanbischof Dr. Reinhard Marx, in Konzelebranz mit Abt Benedikt der Benediktinerabtei Maria Laach, Domvikar und Bischofskaplan Jörg Schuh und weiteren Geistlichen. Die Festansprache hielt der Schirmherr dieser Veranstaltung „50 Jahre EGS – 20. Europaschützenfest", der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck. 

Höhepunkt und zugleich Abschluss der Feierlichkeiten war der anschließende Umzug durch Mayen, bei dem die Ahrweiler Schützen als eine der größten geschlossenen Formationen unter den Zuschauern viel Aufmerksamkeit fanden und viel Beifall auf offener Szene erhielten.

616 Aufrufe

Traubenlese 2004

Traubenlese 2004

Emsige Betriebsamkeit herrschte am Mittwoch, den 20.10.2004 in der Hanglage des Ahrweiler Forstbergs. Über 20 Schützen mit Frauen – an der Spitze Bürgerschützenkönig Edmund Flohe - ernteten die „hauseigenen" Trauben aus der Steillage. Im Weingut J.J. Adeneuer werden die Trauben seit über 15 Jahren verarbeitet und der Wein ausgebaut. Alle freuten sich über 95 Öchslegrade und eine sehr gute Qualität der Trauben. Auf Grauwacker und Schiefer reiften in diesem Jahr eine zufriedenstellende Menge und Qualität in den schützeneigenen Weinbergen heran. 

Schon 26 Jahre kümmern sich Dieter Hüttig und sein Sohn Thomas rund ums Jahr um die Schützenwingerte. Die Erfolge sprechen für sich. Im vergangenen Jahr wurde der Schützenwein unter mehr als 500 Ahrweinen prämiert. Die Landwirtschaftskammer Rheinland- Pfalz verlieh dem „Ahrweiler Forstberg Spätburgunder Auslese trocken" die silberne Kammerpreismünze. Während der neue Wein auf seine Abfüllung hinarbeitet und gärt, gibt es den Schützenwein 2003 bereits in der Flasche. Er wird an die Mitglieder der Bürgerschützengesellschaft über Otto Schäfer abgegeben.

646 Aufrufe

Jahreshauptversammlung 2004

Jahreshauptversammlung 2004

Hatte die St. Sebastianus Bürger-Schützengesellschaft Ahrweiler im zurückliegenden Jahr erstmals in demokratischer Wahl ihren neuen Hauptmann Wilhelm Busch gewählt, hatte sie in ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung am Freitag vergangener Woche gleichfalls erstmals in demokratischer Abstimmung der in zwei Schützenzügen erfolgten Zugführerwahl ihre Zustimmung zu geben.

Da diese Zustimmung von den anwesenden mehr als 160 Schützen gegeben wurde, werden zukünftig Marc Adeneuer in der Nachfolge von Wilhelm Busch das Oberleutnantsglied und Edgar Flohe in der Nachfolge von Hermann Josef Knieps das Hauptmannsglied führen.

Am Beginn der Jahreshauptversammlung hatte die Begrüßung der Anwesenden durch Hauptmann Wilhelm Busch gestanden, der dabei hervorhob, dass in den letzten Monaten zahlreiche Anregungen ihm und dem Verwaltungsrat vorgetragen wurden, die sie zur Kenntnis genommen haben. Der Verwaltungsrat wird in den kommenden Sitzungen sich damit befassen und auch die Strukturen der Gesellschaft überprüfen und vor notwendig werdenden Änderungen sich nicht verschließen.

Mit seinem Jahresbericht über das zurückliegende Jubiläumsjahr des 600-jährigen Bestehens der Gesellschaft ließ der Chronist Hans Georg Klein nochmals alle Veranstaltungen und Ereignisse der Schützenjahres Revue passieren. Des weiteren informierte er die Versammlung darüber, dass er bei der Bearbeitung von Überprüfung alter Akten der ehemaligen Stadt Ahrweiler in Stadtrechnungen früherer Jahrhunderte Angaben die Schützen betreffend gefunden hat, die das Verhältnis Schützen/Stadt und die Aufgabenstellung der Schützen zu der Zeit in vollkommen neuem Licht erscheinen lassen. Er wird die Mitglieder der Gesellschaft hierüber zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

Den Bericht des Chronisten ergänzte Hauptmann Busch mit Informationen hinsichtlich der Neuanlage der gesellschaftseigenen Weinberge im Bereich Bachem. Diese wurde, weil zu alt und mit zu geringem Ertrag, gerodet und neu angelegt. Hierbei hat die Schützengesellschaft den Rat von Fachleuten - zum Teil aus den eigenen Reihen, zum Teil auch befreundete Winzer – in Anspruch genommen. Den Zuschuss für die Neuanlage, wie sie vom Weinbauministerium gewährt wird, werden die Schützen in Anspruch nehmen, jedoch nicht die für „weiten Zeilenabstand", da mit dem gewählten Abstand 350 Stöcke mehr gesetzt wurden. Es werden jetzt durch die Neuanlage drei „magere" Jahre bei der Weinlese für die Schützen folgen, daher wurde der Weinverkauf vorerst eingestellt, um für die eigenen Veranstaltungen genügend Wein zur Verfügung zu haben.

Mit dem Kassenbericht hat sich der Schatzmeister viel Arbeit gemacht, da er diesen auf Gewinn- und Verlust-Rechnung umgestellt hat. Dabei hat er drei Bereiche berücksichtigt: die Zahlen das eigentliche Vereinsleben betreffend, die 600-Jahrfeier und den mittelalterlichen Markt. Die drei Bereiche ergaben positive Ergebnisse, der Überschuss soll und wird nach dem Mitgliedervotum dem Vereinsvermögen zugeschlagen. Da die Kassenprüfer eine ordentliche und korrekte Kassenführung bestätigten erteilten die Mitglieder dem Verwaltungsrat. Entlastung. Dem Vorschlag des Schatzmeisters den Jahresbeitrag bei 75 Euro zu belassen stimmte die Versammlung zu.

Zur Mitgliederversammlung hatte es einen Antrag gegeben, von Schützenbruder Jakob Heinen, der anregte, dass die Gesellschaft in würdiger Weise beim Fest der Breitenbacher Schützen zu ihrem 45-jährigen Bestehen am 1. August würdig vertreten wird. In seiner Antwort informierte der Hauptmann, dass der Verwaltungsrat zum angegebenen Termin in Breitenbach gratulieren wird. Schützen, die mit fahren wollen, sollen sich beim Schützenbruder Jochen Ulrich melden.

Mit der Bekanntgabe der Termine zum diesjährigen Schützenfest ohne Königsvogelschießen der Bürger wurde zur Filmvorführung übergeleitet.

Bei den Veranstaltungen zum Schützenjubiläum hat Werner Mertens zusammen mit seinem Sohn Filmaufnahmen gemacht. Der hieraus zusammen gestellte Film wurde den Bürgerschützen an diesem Abend erstmals vorgeführt. Der anschließende lang anhaltende Beifall der begeisterten Schützen war für Werner Mertens, der damit ein bleibendes Dokument lebendigen Schützenlebens geschaffen hat, wohlverdient.

Der Film kann als VHS-Kassette oder auch als DVD bestellt werden. Preis beträgt jeweils 15 Euro. Bestellungen nehmen die Zugführer entgegen. Mit dieser Filmvorführung schloss die sehr harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung.

606 Aufrufe

Patronatsfest 2004

Patronatsfest 2004

Zum Patronatsfest feierten die Bürgerschützen ihren Ehrenhauptmann

Das Patronatsfest, das die Ahrweiler St. Sebastianus Bürger-Schützengesellschaft am 17. Januar 2004 nach dem gemeinsamen Kirchgang in altgewohnter Weise im Saal des Bürger-Centrums feierte, ist neben dem Fronleichnamstag der festliche Höhepunkt in ihrem Schützenjahr.

In diesem Jahr stand dieser Abend ganz im Zeichen der offiziellen Ehrung des Ehrenhauptmanns der Gesellschaft, Werner Dittmann. Der Verwaltungsrat hatte den bisherigen Hauptmann durch einstimmigen Beschluss zum Ehrenhauptmann der Gesellschaft berufen. Er hatte diese Ernennung beschlossen, weil „besondere Verdiensten auch eine besondere Anerkennung gebührt". Die Bekanntgabe dieser Berufung erfolgte am Abend der demokratischen Wahl des neuen Hauptmanns Wilhelm Busch.

In der Festversammlung zum Patronatstag hielt der amtierende König der Gesellschaft, Edmund Flohe die Laudatio auf den Ehrenhauptmann und zeichnete dabei seinen Lebensweg im privaten Bereich wie auch als Schütze und seine aktive Mitgliedschaft in allen drei historischen Ahrweiler Schützengesellschaften nach. Er endete mit den Worten: "Unser Schützenhauptmann hat sich um das Schützenwesen in Ahrweiler verdient gemacht. Tief verwurzelt in Vaterstadt und Heimat hat er die Werte des Schützenwesens Glaube Sitte und Heimat in Treue vorgelebt und die St. Sebastianus Bürger-Schützengesellschaft zu neuer Blüte geführt".

Lang anhaltender Beifall aller Schützen bekräftigte diese Ernennung, die durch die Überreichung der hierzu ausgefertigten Urkunde auch ihre äußere Bestätigung fand.

Ein sichtlich tief bewegter Werner Dittmann dankte der Versammlung für die ehrende Anerkennung seiner 17 Hauptmanns-Jahre: „Der heutige Abend gibt mir Gelegenheit, mich bei allen Schützenbrüdern für die tolerante und beispielhafte Haltung zu danken, die sie mir entgegenbrachten und ich bedanke mich für die stets gute Zusammenarbeit im Verwaltungsrat. Meinem Nachfolger im Amt, Hauptmann Wilhelm Busch wünsche ich eine glückliche Hand in der Führung der Gesellschaft, in der er meiner Loyalität und meiner Hilfe sicher sein kann."

669 Aufrufe

Traubenlese 2003

Traubenlese 2003

Otto Schäfer blinzelt. Die Sonne blendet. Langsam hebt er das Refraktometer ans Auge. Sein Blick trügt ihn nicht, und er strahlt: "Mehr als 100". 103 Öchslegrade brachte der Spätburgunder, den die Ahrweiler Bürgerschützen am Mittwoch im Forstberg, hoch über dem Kreishaus gelegen, lasen. "Einen solchen Jahrgang hab' ich noch nicht erlebt", sagt Otto Schäfer. Schäfer ist so etwas wie der Nestor der Ahrweiler Winzer. 

Der 79-jährige ist der ehemalige Offizier des Hauptmannsgliedes der Schützen immer noch die Nummer Eins im Wingert der Sebastianer, um die er sich seit 40 Jahren bemüht. Die 600-jährige Schützengesellschaft ist weltweit die einzige ihrer Art, die über eigene Weinberge verfügt und ihren eigenen Wein produziert. Seit mehr als 400 Jahren ist der Weinbau für die Schützen nachgewiesen. Und die Flächen mehren sich fast ständig. Durch Nachlässe oder auch durch Zukauf von Rebland. Im Forstberg gab es am Mittwoch ein kleines Jubiläum. Denn seit 25 Jahren kümmert sich Dieter Hüttig um die Wingerte der Schützen. Und das rund ums ganze Jahr. 

Dafür dankte ihm Hauptmann Wilhelm Busch, der sich sehr zufrieden mit dem Leseergebnis zeigte. Verarbeitet werden die Trauben im Weingut J.J. Adeneuer. Marc Adeneuer, auch Mitglied der Bürgerschützen, hat diese Aufgabe vor Jahren von Otto Schäfer übernommen. Beide sind auch heute noch ein Gespann und stolz auf den Schützentrunk. Ihr jüngster Erfolg: eine Goldene Kammerpreismünze für den Forstberg 2002. Die Schützenweine sind übrigens nicht verkäuflich. Sie werden nur bei Veranstaltungen der Sebastianer ausgeschenkt oder zu besonderen Anlässen verschenkt. Einzige Ausnahme war die 600-Jahr-Feier im vergangenen Mai. Da konnten alle Gäste sich von der Qualität des Schützentrunks überzeugen.

631 Aufrufe