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Aktuelles

Franzbrötchen als Imbiss

Franzbrötchen als Imbiss
Eine Tradition der Ahrweiler Schützen von Werner Schüller

Zum diesjährigen Patronatsfest des Heiligen Sebastian gab es wie seit alters her bei den Ahrweiler Bürgerschützen wieder Franzbrötchen als Imbiss. Wenn man im Internet den Namen „Franzbrötchen" eingibt, bekommt man auf verschiedenen Seiten die Auskunft, dass es sich hierbei um ein mit Zucker und Zimt gefülltes Feingebäck oder Plunderteilchen aus der Hamburger Küche handelt. Weiter heißt es, dass der Name aus der Franzosenzeit (1806-1814) zum Vergleich zum Croissant stammen könnte. Nach einer anderen Deutung soll es damals ein längliches Brötchen gegeben haben, welches im entferntesten Sinne dem Baguette ähnelte.
Da es ja im Ahrtal auch französische Besatzung gab und bei uns im Dialekt noch viele französische Ausdrücke verwendet werden, könnte der Name auch hier in Ahrweiler aus dieser Zeit stammen. Allerdings wird das Ahrweiler „Franzbrötchen" nicht als süßes Feingebäck sondern wie ein normales Brötchen aus Brötchenteig gemacht. In Ahrweiler wird „Fraanzbrötchen" mit einem langen „a" ausgesprochen. Das Ahrweiler Franzbrötchen ist etwa doppelt so groß wie ein normales Brötchen. Immer am Patronatsfest und am Freitag nach Fronleichnam, dem Abend mit Damen in der Stadthalle, gibt es bei den Ahrweiler Bürgerschützen „Franzbrötchen" als Imbiss. Auch in diesem Jahr wurde der Abend des Patronatsfestes mit einem Franzbrötchen für jeden Schützenbruder, welches mit gekochtem Schinken belegt war, begonnen. Zur vorgerückten Stunde gab es ein weiteres dieser großen Brötchen, jetzt allerdings mit Käse belegt. So ist es Tradition und so soll es auch bleiben. Mit Schützenwein aus eigenem Anbau und Franzbrötchen lässt sich gut feiern. So wird diese Tradition weiter fortgeführt.

In diesem Jahr wurden die großen Brötchen in der Ahrweiler Bäckerei Jürgen Schmitz gebacken. Er ist auch selbst Mitglied der Ahrweiler Bürgerschützen. Wie schon seit Generationen kommen in die „Franzbrötchen" nur natürliche Zutaten wie Weizenmehl, Hefe, Malz und Salz, also keine Zusatzstoffe. Auch keine Backmischungen werden für den Teig verwendet. Das Rezept und die handwerklichen Kniffe hat Jürgen Schmitz von seinem Vorgänger Paul Sonntag, auch ein Schützenbruder, übernommen. Über die Jahre hat er an der Rezeptur und den einzelnen Arbeitsschritten gefeilt, bis es zum heutigen Ergebnis kam. ​​


Das Herstellen und Formen der Franzbrötchen ist noch echte Handwerksarbeit.
Beim diesjährigen Patronatsfest gab es Franzbrötchen zum Imbiss.
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Patronatsfest 2017

Patronatsfest 2017

Josef Ropertz ist seit 65 Jahren Ahrweiler Bürgerschütze

Zum ersten Termin der Gesellschaft im Jahreskalender waren am Samstagabend fast 500 ihrer Mitglieder im Helmut-Gies-Bürgerzentrum zusammengekommen. Bei Brötchen und Schützenwein stand dabei die Geselligkeit im Vordergrund, dennoch war der Abend auch einmal mehr äußerst informativ und unterhaltsam. Bürgerschützen-Hauptmann Jürgen Knieps konnte neben den Mitgliedern der Gesellschaft eine Reihe von Ehrengästen aus Kirche, Politik und den Schützen nahestehenden anderen Schützengesellschaften begrüßen, der herzlichste Gruß aber galt der amtierenden Schützenmajestät Willi Busch.

Willi Busch ging auf die Ereignisse in der Welt der letzten Monate ein, die nach seinen Worten „kaum zu ertragen" seien. Terror mit Toten, Krisen und Kriege wie seit Jahrzehnten nicht mehr bedeuteten derzeit eine „Phase der Unordnung der Welt". Selbst an den Frieden bringenden Institutionen und Bündnisses in Europa werde gerüttelt. „Anstatt Nato und EU weiter zu stärken, werden sie von unverantwortlichen Politikern und Populisten unter Beschuss genommen. Viele Menschen sind deshalb verängstigt und machen sich Sorgen um die Zukunft", so Busch. Im Gegensatz dazu funktioniere in der Heimat das Gemeinwesen noch, Politiker und Menschen pflegten ein gutes und verantwortungsbewusstes Miteinander, Bürger übernehmen in den unterschiedlichsten Vereinen Verantwortung und tragen Sorge, dass das Mitmenschliche auch weiterhin einen hohen Stellenwert besitze. Dazu gehöre natürlich auch die Bürgerschützengesellschaft.

Mit Blick auf die Tatsache, dass das Fest nicht mehr mit einer heiligen Messe, sondern mit einem Wortgottesdienst in der Laurentiuskirche begann, was eine spürbare Veränderung darstelle, forderte der Hauptmann die Schützen auf, aktiv die Zukunft zu gestalten, um den Kern der Verbindung der Gesellschaft zum christlichen Glauben und zur christlichen Tradition zu erhalten. Dechant und Präses Jörg Meyrer machte in seinem Grußwort klar, dass es große Veränderungen in der katholischen Kirche geben werde, schon im März werden Vorschläge zur Neuausrichtung mit der Reduzierung der Pfarreien im Bistum Trier auf weniger als zehn Prozent der jetzigen Menge erwartet.

Unterdessen machte der vor knapp einem Jahr gewählte Hauptmann die Vielfältigkeit der Bürgerschützengesellschaft deutlich: „Jeder Zug, jedes Glied hat seine eigene Identität und Charakter, seine eigene Kultur wie hier unsere Schützentradition gelebt wird. Aber nicht das Leben der Traditionen ist für mich das Entscheidende, sondern das Miteinander, das mitmenschliche Zusammensein und das „eine Gemeinschaft" sein. Diese Erfahrungen haben mich persönlich beeindruckt und haben mir den Wert unserer Gesellschaft ganz deutlich gezeigt", so Knieps, der die Einmütigkeit der Schützen beschwor, getreu dem Motto „Einheit sein in Vielfalt."

Chronist Hans-Georg Klein unterhielt mit einem Bildervortrag, der viele Erinnerungen an Begebenheiten in Ahrweiler aus früheren Tagen weckte. Auch Landrat Jürgen Pföhler hatte in der Chronik nachgeschaut und berichtete über das Schützenwesen unter preußischer Herrschaft, als man sich mehr oder weniger verstecken musste. Über aktuelle Themen der Welt-, aber auch der Lokalpolitik sprachen Bürgermeister Guido Orthen und Ahrweilers Ortsvorsteher Peter Diewald in ihren Grußworten. Letztmalig als Hauptmann der Ahrweiler Junggesellen-Schützen richtete Bastian Friedrich ein Grußwort an die „Bürger", deren grünen Rock er künftig selber tragen wird.

Als Höhepunkt des Patronatsfestes galt es dann, langjährige Schützen zu ehren. Hauptmann Jürgen Knieps schweifte 65 Jahre zurück. Da schlug nicht nur Boxer Peter „de Aap" Müller den Ringrichter K.O., sondern Josef Ropertz aus dem Elitecorps trat den Ahrweiler Bürgerschützen bei. Zudem wurde Peter Josef Geller geehrt, er gehört den Schützen ein halbes Jahrhundert lang an. Beide Jubilare wurden nicht nur mit einer entsprechenden Medaille und Urkunde, sondern auch mit stehenden Ovationen von der Versammlung geehrt.

Für 16 neue Mitglieder begann mit dem Patronatsfest die Bürgerschützenzeit. Aufgenommen wurden Peter Ropertz, Christoph Angsten, Sven Stadtfeld, Manuel Efferz (alle Elitecorps), Erik Höllger, Silvio Faulstich (beide Fähnrichsglied), Marc Sebastian, Christian Fenioux, Sebastian Kiebert (alle Hauptmannsglied), Joachim Willemsen (Königsglied), Carsten Orso, Christian Münster (beide Oberleutnantsglied), Philipp Wollersheim, Christopher Krah, Bastian Friedrich und Christian Siegert (alle Tambourcorps).


Aktuelle Fotos vom Patronatsfest 2017 sind in der Bildergalerie veröffentlicht! 

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Weihnachts- und Neujahrsgrüße

Weihnachts- und Neujahrsgrüße
Liebe Schützenbrüder, liebe Freunde unserer Gesellschaft,
 
ein bewegendes, ein bewegtes Jahr 2016 geht zu Ende. Trotz aller Unruhen und Zwistigkeiten in der Welt feiern wir Weihnachten. Trotz oder gerade wegen? Denn Weihnacht ist das Fest der Liebe und des mitmenschlichen Verständnisses füreinander. Die kommenden Festtage geben hoffentlich die Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen, auf das vergangene Jahr zurückzuschauen und mit lieben, vertrauten Menschen einige schöne gemeinsame Stunden zu verbringen. Ich wünsche Euch und Euren Familien, auch im Namen unser Majestät Willi Busch und aller Mitglieder des Verwaltungsrates, frohe und gesegnete Weihnachten. Verbinden möchte ich dies mit einem vielfältigen Dank an alle, die sich für unsere Gesellschaft eingesetzt haben und die durch Ihre Anwesenheit bei den verschiedensten Veranstaltungen gezeigt haben, dass wir eine lebendige Gesellschaft sind. Mögen Zufriedenheit, Vertrauen und vor allem Gottes Segen stets unsere Wegbegleiter im nun bevorstehenden Jahr 2017 sein.


Mit den herzlichsten Grüßen

Hauptmann Jürgen Knieps 

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Jahreshauptversammlung des Bürgerschützen-Tambourcorps

Jahreshauptversammlung des Bürgerschützen-Tambourcorps

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des Bürgerschützen-Tambourcorps im Kolpingsaal des Pfarrheims St. Laurentius. Tambourmajor Jürgen Schmitz begrüßte die zahlreich erschienenen Spielleute und thematisierte diverse Veranstaltungen, Termine und Ereignisse des vergangenen Jahres. Auch sprach er Grußworte von Hauptmann Jürgen Knieps und König Wilhelm Busch aus, die leider zeitlich verhindert waren. Dem anschließenden detaillierten Schriftführerbericht von Markus Sebastian folgte der Kassenbericht von Kassierer Kai Orth, der Dank der Spenden unserer Silberjubilare von 2016 Ernst Küls, Rolf Schönewald und Peter Schweig ein erfreuliches Ergebnis mit einem kleinen Plus beinhaltete. Auf Vorschlag der Kassenprüfer Thomas Holzberger und Heinz Rieck wurde der Zugbeirat einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen entlastet.

Weiterhin erfreulich war die Anwesenheit unserer neuen Mitglieder Bastian Friedrich, Christian Siegert, Christopher Krah und Philipp Wollersheim, die zum kommenden Patronatsfest in die Schützengesellschaft aufgenommen werden. Alle vier haben ihre Leidenschaft zur Marschmusik über die Aloisius-Jugend und das Junggesellen-Tambourcorps entwickelt und bringen erneut Qualität in unsere Truppe. Welcher Verein unserer Art kann sich in der heutigen Zeit noch über einen so großen Zuspruch freuen? Ein Indiz dafür, dass viele Dinge möglicherweise in die richtige Richtung laufen...

Zum Tagesordnungspunkt Wahlen stand in diesem Jahr die turnusmäßige Wahl des stellvertretenden Tambourmajors an. Die Versammlung sprach sich einstimmig für die Wiederwahl von Burkhard Hoffmann aus, der diese auch annahm. Ebenfalls wiedergewählt wurden die Kassenprüfer Heinz Rieck und Thomas Holzberger. Die Versammlung endete mit einem sehr kurzen Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" und gemütlichem Beisammensein im Kolpinsaal sowie in den gastronomischen Betrieben der Ahrweiler Innenstadt.


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Jahreshauptversammlung des Oberleutnantsgliedes

Jahreshauptversammlung des Oberleutnantsgliedes

Klaus Terporten bleibt für weitere drei Jahre Schriftführer

Am 28.10.2016 wurde das neue Vereinsjahr des Oberleutnantsgliedes mit der Jahreshauptversammlung eingeläutet. Nach einem gemeinsamen Essen konnte Zugführer Marc Adeneuer 43 Zugbrüder zum offiziellen Teil begrüßen. 23 Zugbrüder hatten sich entschuldigt. Nachdem man sich zum Totengedenken von den Plätzen erhoben hatte hielt Zugführer Marc Adeneuer in seiner Begrüßungsrede noch einen kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr, bevor er das Wort an den Schriftführer Klaus Terporten übergab, der dann das vergangen Vereinsjahr detailliert Revue passieren ließ. Im Anschluss erstattete Kassierer Reiner Sander den Kassenbericht und stellte die Einnahmen und Ausgaben sowie den Kassenbestand dar. Die Kassenprüfer attestierten dem Kassierer eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung und somit wurde dem Kassierer und dem gesamten Zugbeirat einstimmig Entlastung erteilt.

Bei den anschießenden Wahlen ließ sich Klaus Terporten nicht lange feiern und wurde einstimmig als Schriftführer für weitere drei Jahre wiedergewählt. Auch die drei Beisitzer Frank Burow, Andreas Hänsch und Peter Krämer, sowie die Kassenprüfer Oliver Adenäuer und Gerd Reuter wurden einstimmig für ein Jahr im Amt bestätigt.

Nachdem man danach noch einige zuginterne Punkte abklären konnte, wurde der offizielle Teil der Jahreshauptversammlung mit dem Lied des Oberleutnantsgliedes beendet, um dann den Abend, bei der einen oder anderen Flasche Wein bzw. Bier, gemeinsam ausklingen zu lassen.

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